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WAS MÖCHTE ICH MIT MEINEM TATTOO AUSSAGEN?



Jedes Tattoo braucht eine Vorlage. Ohne Vorlage kein Stencil. Also fängt man am besten bei null an: Beim Finden eines passenden Motivs. Heute kommen wir der Verwirklichung, eines möglichen Motivs, sehr viel näher. Den ersten Schritt haben wir bereits in den vorherigen Texten besprochen. Da ging es vorerst darum, wie man auf die zündende Idee kommt, sich von einem Tätowierer, stückchenweise, zu einem menschlichen Kunstwerk verwandeln zu lassen.


Egal was du tust, bei jedem Schritt ist es essentiell, dass du mit Köpfchen handelst. Entscheidungen aus dem Bauch heraus können funktionieren, aber unter Umständen auch nicht. Zurück zu einem ausschlaggebenden Punkt, der Bedeutung hinter deinem Tattoo. Mit dem eigenen Körper gibt es sehr viele Möglichkeiten seine Persönlichkeit auszudrücken. Dafür braucht es keine Worte. Ebenso schnell geht es, dass Leute jemanden der tätowiert ist, wegen seinem äußeren Erscheinungsbild und dem damit zwangsläufig einhergehenden ersten Eindruck, verurteilen. Dem möchten wir hiermit entgegenwirken. Auch wenn jeder Mensch frei über sich entscheiden kann, ist es leider so, dass viele Leute das Bedürfnis verspüren, ihre Meinung, ungefragt kund zu tun, und das kann manchmal sehr verletzend sein. Da muss man sich die Frage stellen, ob man persönlich damit umgehen kann.


Es fängt also bereits bei der Wahl der Stelle deines Tattoos an. Einige Stellen sind nämlich für den Anfang nicht diplomatisch. Natürlich steht dir die Wahl frei, denn es ist schließlich dein Körper. Aber eine überlegte Platzierung für dein erstes Tattoo, bewahrt dich vor einigen Problemen. Wir gehen jetzt mal ein paar kritische Stellen zusammen durch.


Als erstes möchte ich den Hals erwähnen: Beim Hals kommt es natürlich darauf an, wieviel man sich stechen lässt. Ein kleines senkrechtes Muster mag für Tattoobegeisterte vielleicht zu wenig sein. Lässt man sich deshalb gleich die gesamte Halspartie zutätowieren, kann es zu Missverständnissen kommen. Viele werden davon ausgehen, dass der restliche Körper komplett tätowiert ist und das ist in manchen Berufsbranchen ein Anstellungshindernis.

Dann wären noch die Hände. Vor allem junge Frauen tendieren dazu, sich winzige Muster oder Symbole auf die Finger stechen zu lassen. Anfänglich mögen sie zwar zierlich und feminin wirken, diese Tattoos müssen aber oft nachgestochen werden, weil sie dazu neigen, ihre feinen Konturen zu verlieren. Bei vielen Berufen liegt das Augenmerk der Kunden auf den Händen. Speziell im medizinischen Bereich oder im Dienstleistungssektor wie zum Beispiel im Lebensmittelhandel. Hier wird besonders auf Hygiene geachtet. Saubere, kurzgeschnittene Nägel sind ein Muss und ein zwischen den Fingern aufblitzender kleiner Mond kann missbilligende Blicke auf sich ziehen. Leider gibt es immer noch Vorurteile, obwohl die Menschen zusehends toleranter werden. Überleg dir also gut, ob du in jeder Situation die Aufmerksamkeit auf dich ziehen möchtest.


Was wir dir damit sagen möchten: du weißt nie, wo dich dein Pfad noch hinführen mag. Überleg dir also gut, an welcher Stelle du ein Tattoo haben möchtest. Ebenso wichtig ist die Wahl deines Motivs. Wird dir das Motiv auch noch nach Jahren auf deinem Körper gefallen? Bedenke, dass sich Haut über die Jahre verändert, genauso wie deine Interessen.


Es wird sich auszahlen, wenn du vielleicht ein paar Wochen, Monate oder sogar Jahre auf ein Tattoo wartest. Dann wirst du auch mit Sicherheit die perfekte Stelle und das ideale Motiv für dich persönlich entdeckt haben. Bleibe dir selbst und deinem Körper treu.

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